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Zwei Schritte zum Test

Schritt 1

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Schritt 2

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Mit einem Giving Circle erzielen Spenden eine größere Wirkung als allein

Der Zweck eines Giving Circles ist gemeinnützig und ein Ausdruck gesellschaftlichen Engagements. Einzelpersonen bündeln ihre Spenden und entscheiden gemeinsam, an welche gemeinnützige Organisation oder welches Projekt die nun größere Geldsumme gehen soll. Darüber hinaus bieten Giving Circles weitere Vorteile gegenüber Einzelspenden. Zum Beispiel besteht die Möglichkeit, gemeinsam etwas über ein gesellschaftliches Thema zu lernen und sich mit anderen Menschen auszutauschen und zu vernetzen. Das ist wirkungsvoll und macht obendrein noch Spaß.

Giving Circles gibt es bereits seit Jahren in den USA, Australien, Kanada und Großbritannien. Dort haben sie sich in den letzten Jahrzehnten bewährt und sind ein wichtiger Teil des lokalen gesellschaftlichen Engagements geworden. Seit Beginn ihres Aufkommens haben Giving Circles in den USA landesweit circa 1,29 Milliarden US-Dollar an Spenden getätigt.[1] Nach Schätzungen aus dem Jahr 2016 sind in den USA an die 150.000 Menschen Mitglied in einem Giving Circle gewesen.[2]

In Deutschland gibt es vereinzelt Giving Circles. Ein Beispiel sind die Spendenparlamente. Seit der Gründung des ersten Spendenparlaments 1996 in Hamburg hat sich dieses, an eine große Zahl von Spender*innen adressierte Format des gemeinsamen Gebens in zahlreichen Kommunen in Deutschland verbreitet. Die Spendenparlamente sind eine Innovation, die zeigt, wie gemeinsames Geben organisiert werden kann.[3] Bürgerstiftungen sind ein weiteres Format des gemeinsam organisierten Gebens.[4]

Warum Giving Circles gesellschaftliches Engagament auch in Deutschland bewegen können

Menschen heben die Hände. Symbolfoto für Abstimmung bei Giving Circles. Foto: Momentum Fotograh/shutterstock.com

Ein Modell bei Giving Circles: Mehrere Organisationen stellen sich vor, danach wird darüber abgestimmt, wer die gemeinsame Spende erhält. Oft verteilen sich die Spenden auch auf zwei oder drei Organisationen. Symbolfoto: Momentum Fotograh/shutterstock.com

In Deutschland könnten verschiedene Formen von Giving Circles noch viel mehr bewegen. Durch sie würde gesellschaftliches Engagement vielfältiger, zugänglicher und partizipativer werden. Denn Giving Circles nutzen die Kraft der Gemeinschaft, um kleinen Einzelspenden große Wirkung zu verleihen. Das zeigen bereits jetzt viele Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum.

Die Mitglieder legen ihre Beträge zu einer großen Spende zusammen und finanzieren damit vor allem gemeinnützige Projekte und Organisationen in ihrer Umgebung. Dabei machen sie sich ein Bild über gesellschaftliche Probleme in ihrer Region und lernen einander persönlich kennen.

Giving Circles können also auch als Brücken zwischen Spender*innen und Empfänger*innen verstanden werden, die für Transparenz und Vertrauen zwischen ihnen sorgen. Sie können auch Bestandteil größerer Verbünde von Geber*innen sein, wie den Bürgerstiftungen. Das ist wichtig, denn laut Fachleuten ist die Spendenbereitschaft in Deutschland noch nicht auf dem Niveau, auf dem sie sein könnte.[5]

Es gibt auch eine wachsende Kritik an den vereinzelten Großspenden einiger vermögender Menschen.[6] Im Gegenteil dazu setzen Giving Circles auf die Beteiligung möglichst vieler Bürger*innen an Spendenaktivitäten – sozusagen von den Menschen für die Menschen. Manche sehen in Giving Circles darum sogar eine „Demokratisierung der Philanthropie“.[7] In jedem Fall bieten Giving Circles die Chance, individuelles Spenden zu koordinieren und dadurch wirkungsvoller zu machen.

Frau mit Laptop auf Sofa. Symbolbild für die Teilnahme an einem Giving Circle. Foto: Brooke Cagle auf unsplash.com

Gemeinsam für einen guten Zweck spenden – gerade in der Coronakrise hat sich die Wirkung von Giving Circles für lokales und regionales Engagement bewährt. Kleine Gruppen treffen sich online, Spendenorganisationen stellen sich vor, danach wird gemeinsam gespendet – jede Person, wie sie möchte. Foto: Brooke Cagle auf unsplash.com

Studie zu Giving Circles und deren Umsetzung in Deutschland

Giving Circles haben sich anderswo bereits bewährt. Warum also nicht auch in Deutschland? Die Voraussetzungen dafür sind gut. Nun braucht es engagierte Bürger*innen und Institutionen, die den ersten Schritt tun. Deshalb hat Wider Sense TraFo mit Unterstützung der Kurt und Maria Dohle Stiftung die Studie „Giving Circles – eine Spende, vereinte Wirkung“ erarbeitet. Sie untersucht das Spendenformat, Vorteile und Hürden, gibt Tipps zur Umsetzung und liefert dazu die Einschätzung von Expert*innen aus der Praxis. Darüber hinaus zeigt sie auf, welche verschiedenen Modelle und Varianten es gibt, einen Giving Circle zu gründen und zu gestalten und vermittelt hilfreiche Erfahrungswerte von Gründer*innen und Teilnehmer*innen.

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Fragen und Testantworten

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Offene Fragen? Testen Sie uns!

Anna Wiese

Projektmanagerin

Als Projektmanagerin berät und begleitet Anna Wiese Akteur*innen zu Kulturangeboten im ländlichen Raum im Rahmen von „Kirchturmdenken“ – von der Antragstellung bis zur Umsetzung. Sie ist Ansprechpartnerin in Fragen des Zuwendungsrechts und verantwortlich für die Projektprüfungen. Dabei analysiert sie die Bedürfnisse der Antragsstellenden und hilft bei der Entwicklung förderfähiger Konzepte. Wichtig ist ihr dabei, nachhaltige Formate der Denkmalvermittlung für ein lebendiges Kulturangebot vor Ort zu fördern – immer auch mit Blick auf die Anliegen der lokalen Gemeinden und die Besonderheit der Region.

Wider Sense TraFo gGmbH
Rungestr. 17
10179 Berlin

+49 1522 9458303

Matthias Huber

Projektmanager

Matthias Huber ist Projektmanager im Projekt „Kirchturmdenken. Sakralbauten in ländlichen Räumen: Ankerpunkte lokaler Entwicklung und Knotenpunkte überregionaler Vernetzung“ für die Wider Sense Trafo. Hierbei berät und begleitet Matthias verschiedene Akteur*innen von der Antragstellung bis zur Umsetzung von Maßnahmen der Kulturvermittlung und kulturellen Bildung vor Ort. Für Matthias stehen dabei erinnerungskulturelle und identitätsstiftende Potenziale von (bau-) kulturellem Erbe für eine diverse und inklusive Gegenwartsgesellschaft im Zentrum. Zuvor übernahm Matthias koordinative Aufgaben als Wissenschaftliche Hilfskraft an der TU Dortmund.

Wider Sense TraFo gGmbH
Rungestr. 17
10179 Berlin

+49 152 29458425

Dr. Silke Haps

Projektleitung

Dr. Silke Haps ist Architekturhistorikerin und Bauforscherin und beschäftigt sich mit Fragen der Nutzung und Erhaltung von Gebäudebeständen sowie neuen Bewertungsansätzen. Bei der Wider Sense TraFo gGmbH ist sie seit März 2021 als Projektleitung im Soforthilfeprogramm „Kirchturmdenken. Sakralbauten in ländlichen Räumen: Ankerpunkte lokaler Entwicklung und Knotenpunkte überregionaler Vernetzung“ beschäftigt. Sie begleitet, berät und vernetzt Akteur*innen im Soforthilfeprogramm und ist an der Konzeption und Durchführung von Workshops mit übergeordneten Themen beteiligt.

Wider Sense TraFo gGmbH
Rungestr. 17
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+49 30 2408824-0

Aufzählung Test

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Test Downloadliste

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[1]

Bearman, J., Carboni, J., Eikenberry, A. and Franklin, J., 2016. The Landscape of Giving Circles – Collective Giving Groups in the U.S. Giving Circles Research Group.

[2]

Ebenda.

[3]

Weitere Informationen zu Spendenparlamenten: https://www.spendenparlament.de/.

[4]

Weitere Informationen zu Bürgerstiftungen: https://www.buergerstiftungen.org/de/ und https://www.aktive-buergerschaft.de/.

[5]

Deutscher Spendenrat e.V. & Growth from Knowledge, 2020. Bilanz des Helfens 2020.

[6]

Villanueva, E., 2018. Decolonizing Wealth: Indigenous Wisdom to Heal Divides and Restore Balance. Berrett-Koehler Publishers; Giridharadas, A., 2018. Winners Take All: The Elite Charade of Changing the World. Alfred A. Knopf, Inc.

[7]

Paulson, A., 2001. A pooling of funds to boost donors’ impact. Christian Science Monitor, 93, 18.